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Was können wir wissen?

Fraunhofer, Nacht. Drei Wissenschaftsjournalisten.

A: Woher wollen wir wissen, dass unser Universum nicht das Atom eines größeren Universums ist? Und unsere Atome ihrerseits Universen?

B: Als ich jung war, gab es zu diesem Thema viele Science Fiction.

C: Das ist der röhrende Hirsch der Science Fiction. Dabei schließt die Substruktur der Atome auf ihrer Skala eine solche Komplexität aus.

A: Woher willst Du das wissen?

C: Durch Experimente.

A: Ach komm, Ihr Physiker tut immer so...

B: Ein Hase sitzt auf einer Wiese, / des Glaubens, niemand sähe diese. / Doch, im Besitze eines Zeißes, / betrachtet voll gehaltnen Fleißes / vom vis-a-vis gelegnen Berg / ein Mensch den kleinen Löffelzwerg. / Ihn aber blickt hinwiederum / ein Gott von fern an, mild und stumm.

A: Ein Hefeweizen, bitte.

C: Das heißt hier Weißbier.

27.01.2005, 00:18

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Kommentare

Der röhrende Hirsch der Science Fiction: Mann, die Runde muss ja wirklich jägermeisteralt gewesen sein. Sehr schön! Das Rehlein heißt neuerdings ja "Simulationswahrscheinlichkeit": Wenn bereits halbintelligente Kohlenstoffformen wie der Mensch in der Lage sind, komplette Welten per Computer zu simulieren und darin immer besser werden, dann ist es im mathematischen Sinne extrem wahrscheinlich, dass mehr Welten im Universum reine Simulation sind als es "echte" gibt. Auf die philosophische Relevanz dieser These ... hm. Ein Bier bitte!

-1- schreibt art-müt am 28.01.2005, 17:22

Jetzt muss noch jemand das Anthropische Prinzip erwähnen, bitte.

-2- schreibt Jochen am 28.01.2005, 17:37