...
Erstens habe ich noch nie einen Artikel geschrieben, für den ich mich hätte schämen müssen.
(praschl in tp)
29.01.2006, 21:41
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Kommentare
-1- schreibt Moe am 30.01.2006, 14:41
Hm, ich kann es mir bei praschl vorstellen. Ich habe EINEN Artikel geschrieben, für den ich mich schäme.
-2- schreibt Jochen am 31.01.2006, 23:17
Für einen Artikel schämen? Nö, bislang nicht. Allerdings mehrere Male die Einsicht, dass man das noch hätte besser machen können, irgendwo bei Befindlichkeiten nicht so aufgepasst hat, dass man etwas in seiner Dimension unterschätzt hat...
-3- schreibt Falk Lüke am 01.02.2006, 15:51
Schämen: Nicht konsequent genug protestiert zu haben gegen den einen oder anderen Satz, der da nach Redigierarbeiten plötzlich stand.
-4- schreibt Jochen am 01.02.2006, 23:38
oh, nun sind mir doch einige eingefallen. einmal in der 2.hälfte der 80er habe ich etwas über aquariumsfische als yuppie-haustier geschrieben, das war sagenhaft schlecht. und auf einen artikel über sade, als ich noch beim stern war, hat die textchefin mit einem telegramm reagiert (ich war gerade umgezogen und hatte noch kein telefon, mobiles und email gab es noch nicht): "gequirlte scheisse STOP bis morgen neu" (das problem war: ich war unsterblich verliebt in sade, das merkte man dem text an). und ein doppel-nachruf auf graham greene und max frisch, die am selben wochenende gestorben waren, in 600 zeichen, gott, war der mies.
-5- schreibt praschl am 03.02.2006, 13:22
Ein Telegramm von der Textchefin. Das ist groß. Das müssen die Zeiten gewesen sein, als Stern-Fotografen Hoteletagen mieteten, um ein Foto vom Wochenmarkt zu produzieren. (O.s.ä.)
-6- schreibt Jochen am 05.02.2006, 20:53

Sagt das was über die Artikel oder über den Autoren aus?